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Enerige & Management > Windkraft Offshore - Iberdrola startet mit Ostsee-Windpark „Windanker“
Ignacio Galan, Vorstandsvorsitzender von Iberdrola. Quelle: Iberdrola
WINDKRAFT OFFSHORE:
Iberdrola startet mit Ostsee-Windpark „Windanker“
Das 1-Milliarden-Euro-Projekt „Windanker“ ist Teil von Iberdrolas „Baltic Hub“. Jetzt hat das Unternehmen die endgültige Investitionsentscheidung getroffen.
 
 
„Die Lieferkette ist sichergestellt, und verbindliche Bestellungen für die meisten wichtigen Komponenten liegen vor“, vermeldet Iberdrola Deutschland und gibt damit die endgültige Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) für den Offshore-Windpark „Windanker“ bekannt. Der Beginn der Fertigungsarbeiten ist für Juli 2024 geplant.

Ignacio Galan, Vorstandsvorsitzender von Iberdrola, sprach vom „bisher aktivsten Jahr (des spanischen Konzerns, die Redaktion) bei der Realisierung von Offshore-Windprojekten. Im Jahr 2024 haben wir Großprojekte in vier Ländern gebaut, darunter zwei in Deutschland, und dabei Milliarden Euro investiert, um Tausende von Arbeitsplätzen bei Hunderten von Zulieferern in Dutzenden von Ländern zu schaffen.“

In Betrieb nehmen will Iberdrola den Park, der nordöstlich der Insel Rügen entstehen soll, im Jahr 2026. Dann soll dort eine installierte Leistung von 315 MW bereitstehen. Den Strom sollen 21 Offshore-Windturbinen vom Typ SG 14-236 DD von Siemens Gamesa erzeugen. Er ist bereits über langfristige Stromabnahmeverträge (PPA) an Industrie- und Gewerbekunden verkauft.

„Windanker“ ist das dritte von drei Iberdrola-Offshore-Projekten in Deutschland. Bereits in Betrieb ist der 350-MW-Windpark „Wikinger“. Das 467-MW-Projekt „Baltic Eagle“ soll 2024 fertiggestellt werden. Zusammen bilden die drei Parks den sogenannten „Baltic Hub“, der 2026 über eine Gesamtkapazität von 1.100 MW verfügen soll.
 

Katia Meyer-Tien
Redakteurin
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